Das Ende des Kalten Krieges liegt zwei Jahrzehnte zurück, die Bundeswehr versteht sich als eine ‚Armee im Einsatz‘ – und viele militärischen Einrichtungen aus der Zeit des Kalten Krieges sind längst überflüssig geworden. Bunker, Munitionslager, Truppenübungsplätze und Stellungen werden aufgegeben, doch verbleiben häufig als betonierte Zeugen der Vergangenheit in der Landschaft.

Solche Orte ehemaliger Militarisierung werden durch Entwidmung, Aktenfreigabe und Berichte in den Medien für die Öffentlichkeit zugänglich. So gelangen sie aus einer Logik des Militärischen heraus in eine Logik des Erinnerns. Im Forschungsprojekt wird gefragt, wer bewusst oder unbewusst an diesem Prozess beteiligt ist. Dazu werden hier Orte gesammelt, an denen ‚Erinnerung‘ an den Kalten Krieg geschieht.

Ziel dieser Seiten ist nicht die vollständige Erfassung aller ‚Relikte des Kalten Krieges‘ – vielmehr geht es darum, beispielhaft einzelne Orte vorzustellen und zu besprechen. Kennen Sie ein besonderes Objekt des Kalten Krieges in Schleswig-Holstein oder dem ‚ Fulda Gap‘? Über Ihre Hinweise freue ich mich ganz besonders.

Bisher besprochene Orte in Schleswig-Holstein und dem ‚Fulda Gap‘

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