Das als ‚Fulda Gap’ bekannt gewordene ehemalige Zonenrandgebiet Osthessens galt im Kalten Krieg als wahrscheinliche Region für einen Angriff der Warschauer-Pakt-Staaten mit konventionellen Waffen. Insbesondere in den 1980er Jahren stand die Region bundesweit für die Schrecken eines als wahrscheinlich erachteten Atomkrieges auf deutschem Boden und ist damit bis heute fest im Bewusstsein einer ganzen Generation verankert.

Wie wird heute mit den Orten umgegangen, von denen manche glaubten, hier würde ein Dritter Weltkrieg vorbereitet? ‚Was‘ macht heute aus dem amerikanischen Grenzbeobachtungsposten Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa eine Gedenkstätte – und aus der Flugabwehrraketenstellung auf dem Finkenberg bei Großenlüder eine Kompostierungsanlage?