Neben Werkstattberichten aus der Denkmalpflege, der Museums- und Vereinsarbeit wird es eine Poster-Ausstellung mit Informationen zu verschiedenen Projekten geben. Kernstück ist die Diskussion am Sonntagvormittag: Die Erinnerungslandschaft des Kalten Krieges gestalten – aber wie? Ein öffentlicher Abendvortrag zur Bunker-Architektur des Kalten Krieges als „Überlebensraum“ der Bundesrepublik regt zum Nachdenken über die Relikte des Kalten Krieges an.

Samstag, 27. Februar

  • 13:00-13:30 Uhr Begrüßung und Einführung
    Von der militarisierten Landschaft zur Erinnerungslandschaft: Die Historische Geographie des Kalten Krieges
    Prof. Dr. Florian Dünckmann und Dr. Gunnar Maus, Universität Kiel
  • 13:30-14:00 Uhr Werkstattbericht I: Denkmalschutz
    Denkmalfachliche Bewertung von Relikten des Kalten Krieges in Bayern: das Beispiel der Vorbereiteten Sperranlagen
    Dr. Gerhard Ongyerth, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
  • 14:00-14:30 Uhr Werkstattbericht II: Museum / Gedenkstätte
    Relikt, Gedenkstätte, Museum: Vom historischen Ort zum Lernort der Geschichte
    Sebastian Rösner, Point Alpha Stiftung
  • 14:30-15:00 Uhr Pause
  • 15:0015:30 Uhr Werkstattbericht III: Denkmalschutz
    Stollen und Bunker: Inventarisation von Relikten des Kalten Krieges im Saarland
    Dr. Kristine Marschall, Landesdenkmalamt Saarland
  • 15:30-16:00 Uhr Werkstattbericht IV: Initiativen
    Relikte und Recherche: Vom schwierigen Zugang zu Archiven und Behörden
    René Krüger, Berliner Unterwelten e.V.
  • 16:00-16:15 Uhr Impulsvortrag
    Relikte, Geschichte(n), Bürgerwissenschaft: Relikte des Kalten Krieges und Erinnerungskultur
    Dr. Gunnar Maus, Universität Kiel
  • 16:15-16:30 Uhr Pause
  • 16:30-18:00 Uhr Moderierter Rundgang durch die Posterausstellung
    Projekte, Initiativen, Möglichkeiten: Bürgerschaftliches Engagement an Relikten des Kalten Krieges in Deutschland
  • 18:0019:00 Uhr Pause
  • 19:00-20:00 Uhr Öffentlicher Abendvortrag mit anschließender Diskussion
    Überlebensraum BRD: Atomkrieg und Geopolitik zwischen Fulda und Bonn
    Dr. Ian Klinke, Universität Oxford
  • ab 20:00 Uhr Abendessen / gemütlicher Ausklang (auf eigene Kosten)

Sonntag, 28. Februar

  • 09:0009:30 Uhr Werkstattbericht V: Museumsarbeit:
    Panzer und Partizipation: Ehrenamtliches Engagement im Militärmuseum
    Ralf Raths, Deutsches Panzermuseum Munster
  • 09:30-09:45 Uhr Einführung ins „WorldCafé“ – ein Diskussionsformat
    Prof. Dr. Florian Dünckmann
  • 09:45-12:00 Uhr Diskussion: Die Erinnerungslandschaft des Kalten Krieges gestalten
    – aber wie?
    Moderierte World-Café-Diskussion aller Teilnehmer.
    Mögliche Themen: Bedeutungen von Relikten, touristische Inwertsetzung, Vereinsstrukturen, Forschung, …
    (während des WorldCafé stehen Kaffee und ein Imbiss zur Verfügung)
  • 13:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Am Nachmittag findet ein optionales Rahmenprogramm mit Besichtigung des RADOMs auf der Wasserkuppe statt.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.
Der Abendvortrag am Samstag ist öffentlich. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.