Das Deutsche Historische Museum (DHM) zeigt vom 4. März bis zum 14. August 2016 die Ausstellung „Relikte des Kalten Krieges“ mit Fotografien des Niederländers Martin Roemers.

Die Ausstellung ordnet die Serie „Relikte des Kalten Krieges“ in ihren historischen Zusammenhang ein. Thematische Stationen gelten dem Wettrüsten im nuklearen Zeitalter, den Schutzmaßnahmen und Vorbereitungen auf einen befürchteten Dritten Weltkrieg, der Rolle der Technik, dem Aufstieg der Geheimdienste sowie der Instrumentalisierung der Geschichte im öffentlichen Gedenken. (DHM)

In der Ausstellung werde deutlich, wie auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs ähnliche funktionale Architekturen entstanden sind.

Roemers Fotografien wurden bereits mehrfach ausgestellt. Die Foto-Serie wurde als „Relics of the Cold War 25 Years On“ von National Geographic präsentiert. Im begleitenden Interview wirft Roemers die Frage auf, wie wir den Kalten Krieg erinnern wollen, wenn die Monumente dieser Zeit verfallen sind. Seine Fotos dokumentieren den Verfall der baulichen Hinterlassenschaften des Kalten Krieges im Osten wie im Westen gleichermaßen.

Die Serie ist 2009 im Hatje Cantz-Verlag als Bildband erschienen (35,- EUR, vergriffen).